„Lasst Euch das Kirche-Sein nicht madig machen“

Zum Abschied gab´s ein Sommerfest vor dem Vincenzhaus. Fotos: AdamHOFHEIM. – Mit einem eindringlichen Bekenntnis zum Katholisch-Sein hat sich Bezirksdekan Andreas Unfried am Samstag, 21. August, von seinem Bezirk verabschiedet. „Ich bin begeisterter Katholik (immer noch), weil in dieser katholischen Kirche das Leben Platz hat – und zwar ganz.“, sagte er in seiner Predigt. Bei strahlendem Sonnenschein waren Vertreter der Gremien, Weggefährten und Kooperationspartner zu einem Gottesdienst mit Generalvikar Franz Kaspar und einem großen Sommerfest rund um das Vincenzhaus zusammen gekommen, um Rückblick zu halten, Abschied zu nehmen und dem Scheidenden gute Wünsche mit auf den Weg zu geben. Er habe im Main-Taunus „erkennbar segensreich gewirkt“, lobte der Generalvikar die Arbeit des Seelsorgers. Zusammen mit Pfarrer Reinhold Kalteier wird Unfried ab 1. September die acht Pfarreien des pastoralen Raums Oberursel-Steinbach übernehmen.

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Der Bezirk Main-Taunus ist mit einer Katholikenzahl von rd. 72000 nach der Neugliederung in neun Pastorale Räume nach Frankfurt, Westerwald und Limburg der viertgrößte Bezirk des Bistums. Er ist damit bis auf den Hofheimer Stadtteil Wallau deckungsgleich mit dem gleichnamigen Landkreis Main-Taunus. Der Anteil der Katholiken an der Einwohnerzahl des Main-Taunus-Kreises beträgt knapp ein Drittel der Gesamtbevölkerung (226647 Stand 31.12.2009) . Die Bevölkerung des Bezirks ist stark auf die umliegenden Großstädte hin ausgerichtet. Dies betrifft sowohl das Arbeitsleben, als auch das Freizeitverhalten.

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